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Coleslaw-Rezept für vier Personen mit cremigem Dressing

Giesela Freund

Giesela Freund

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5. Juni 2026

Schüssel mit cremigem Krautsalat, perfekt für Ihr coleslaw rezept. Ein Gabel liegt bereit.

Ein guter Coleslaw steht und fällt nicht mit viel Mayonnaise, sondern mit dem richtigen Verhältnis aus knackigem Kohl, feiner Säure und einer kurzen Ruhezeit. Hier zeige ich mein unkompliziertes Coleslaw-Rezept für vier Personen, erkläre die entscheidenden Arbeitsschritte und gebe Varianten für ein leichteres, würzigeres oder besonders cremiges Ergebnis.

Knackiger Coleslaw mit cremigem Dressing gelingt in wenigen Schritten

  • 500 g Weißkohl bilden die knackige Grundlage.
  • Karotten und Zwiebel bringen Süße, Farbe und etwas Biss.
  • Das Dressing verbindet Mayonnaise, Joghurt, Essig und Senf.
  • Durch 30 bis 120 Minuten Ruhezeit wird der Salat aromatischer.
  • Im Kühlschrank bleibt er etwa zwei Tage gut, verliert aber langsam an Knackigkeit.

Frischer Krautsalat mit Karottenstiften und cremiger Sauce, ein einfaches coleslaw rezept für jede Gelegenheit.

Das einfache Coleslaw-Rezept für vier Personen

Ich verwende am liebsten festen Weißkohl, weil er auch nach dem Marinieren noch Struktur behält. Spitzkohl funktioniert ebenfalls, wird aber etwas zarter und süßer. Die folgende Menge reicht als Beilage für vier Personen oder für sechs kleinere Portionen beim Grillen.

Zutat Menge
Weißkohl 500 g
Karotten 2 mittelgroße
Rote Zwiebel 1 kleine
Mayonnaise 150 g
Naturjoghurt 100 g
Apfelessig 2 EL
Zitronensaft 1 EL
Senf 1 TL
Zucker 1 bis 2 TL
Selleriesalz ½ TL
Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Für das Dressing verrühre ich Mayonnaise, Joghurt, Essig, Zitronensaft, Senf und Zucker zuerst gründlich. Das Dressing darf leicht kräftig schmecken, denn der Kohl nimmt während der Ruhezeit Würze auf.

So bleibt der Kohl knackig und wird trotzdem zart

Den Weißkohl schneide ich in sehr feine Streifen, die Karotten reibe ich grob. Die Zwiebel kommt in dünne Halbringe oder kleine Würfel. Je gleichmäßiger das Gemüse geschnitten ist, desto angenehmer lässt sich der Salat später essen.

  1. Kohl, Karotten und Zwiebel in eine große Schüssel geben.
  2. Mit etwa ½ TL Salz bestreuen und fünf bis zehn Minuten kräftig durchkneten.
  3. Das Dressing unterheben, bis alle Streifen gleichmäßig überzogen sind.
  4. Den Salat abdecken und mindestens 30 Minuten kalt stellen.
  5. Vor dem Servieren noch einmal probieren und bei Bedarf mit Essig, Pfeffer oder Zucker ausbalancieren.

Das Kneten ist kein Nebenschritt. Es verletzt die Zellstruktur des Kohls leicht, sodass er zarter wird und das Dressing besser aufnimmt. Ich knete ihn aber nur so lange, bis er biegsam wird, denn zu stark bearbeiteter Kohl verliert seinen frischen Biss.

Am besten schmeckt Coleslaw nach etwa ein bis zwei Stunden im Kühlschrank. Über Nacht wird er noch aromatischer, allerdings sammelt sich dann mehr Flüssigkeit am Schüsselboden. Ein kurzes Umrühren vor dem Servieren reicht meist aus.

Mayonnaise, Joghurt oder Buttermilch

Die cremige Sauce lässt sich leicht an den eigenen Geschmack anpassen. Ich bevorzuge eine Mischung aus Mayonnaise und Joghurt, weil sie vollmundig bleibt, aber nicht schwer wirkt. Wer den typischen amerikanischen Charakter sucht, kann einen Teil des Joghurts durch Buttermilch ersetzen.

Variante Geschmack Passt besonders gut zu
Klassisch cremig mild, rund und sättigend Pulled Pork, Burgern und Rippchen
Mit Joghurt frischer und leichter gegrilltem Hähnchen und Ofenkartoffeln
Mit Buttermilch leicht säuerlich und dünnflüssiger frittiertem Hähnchen und BBQ
Ohne Mayonnaise frisch, klar und weniger cremig Fisch, Gemüse und sommerlichen Buffets

Für eine leichtere Version nehme ich 150 g Joghurt und nur 50 g Mayonnaise. Das Ergebnis ist nicht ganz so üppig, dafür wirkt der Salat neben kräftigen Fleischgerichten oft angenehmer. Ein Schuss zusätzliches Wasser macht das Dressing flüssiger, ersetzt aber nicht die nötige Säure.

Diese Fehler machen Coleslaw wässrig oder fade

Zu viel Flüssigkeit im Gemüse

Frisch gewaschener Kohl sollte gut abtropfen, bevor er in die Schüssel kommt. Wird der Salat bereits beim Anrichten sehr flüssig, liegt es meist an nassem Gemüse, zu wenig Mayonnaise oder daran, dass der Kohl zu stark gesalzen wurde.

Das Dressing ist zu süß

Zucker gehört in viele klassische Varianten, soll aber nur die Säure abrunden. Ich beginne mit einem Teelöffel und gebe erst nach dem Durchziehen mehr hinzu. Eine überzuckerte Sauce lässt sich später nur schwer korrigieren.

Der Salat wird zu früh serviert

Direkt nach dem Vermischen schmeckt Coleslaw oft kantig, weil Essig und Senf noch nicht mit dem Kohl verbunden sind. Mindestens 30 Minuten Ruhezeit machen einen deutlichen Unterschied. Für eine Party bereite ich ihn deshalb lieber am Vormittag zu und schmecke ihn kurz vor dem Essen nach.

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Zu feine Streifen

Sehr dünn gehobelter Kohl sieht zwar ordentlich aus, fällt aber schnell zusammen. Etwa 2 bis 3 Millimeter breite Streifen sind ein guter Kompromiss zwischen Zartheit und Biss.

Was zu Coleslaw besonders gut passt

Der Salat bringt Frische und Säure auf den Teller und gleicht damit kräftige, fettigere Speisen aus. Klassisch serviere ich ihn zu Pulled Pork, Spareribs, Burgern oder frittiertem Hähnchen. Auch zu Bratwurst und gegrilltem Schweinenacken funktioniert er überraschend gut.

Als eigenständige Mahlzeit kann ich ihn mit gerösteten Sonnenblumenkernen, Apfelwürfeln oder gebratenem Speck ergänzen. Apfel sorgt für natürliche Süße, während Speck eine herzhafte Note einbringt. Beides sollte sparsam eingesetzt werden, damit der Kohl weiterhin die Hauptrolle spielt.

Für ein Buffet plane ich ungefähr 150 bis 180 g Coleslaw pro Person, wenn mehrere Beilagen angeboten werden. Als einzige Beilage zu Fleisch sind eher 200 g pro Person sinnvoll.

So bleibt der Krautsalat auch am nächsten Tag überzeugend

Coleslaw gehört in ein gut verschlossenes Gefäß und direkt in den Kühlschrank. Innerhalb von zwei Tagen schmeckt er meist am besten. Vor dem Servieren sollte er einmal umgerührt und bei Bedarf mit einem kleinen Spritzer Essig aufgefrischt werden.

Mein wichtigster Praxistipp ist, das Dressing nicht zu knapp zu dosieren, aber auch nicht alles auf einmal einzurühren. Wer den Salat erst am nächsten Tag serviert, kann zunächst etwa drei Viertel der Sauce verwenden und den Rest kurz vor dem Essen ergänzen. So bleibt die Oberfläche cremig und der Coleslaw wirkt weniger wässrig.

Mit fein geschnittenem Kohl, einer ausgewogenen Säure und etwas Geduld entsteht eine Beilage, die deutlich mehr kann als neben dem Burger zu liegen. Genau diese Mischung aus Knackigkeit, Cremigkeit und frischer Würze macht den klassischen Coleslaw für mich so vielseitig.

Häufig gestellte Fragen

Den Weißkohl in 2 bis 3 Millimeter breite Streifen schneiden und nach dem Salzen fünf bis zehn Minuten kräftig durchkneten. Dabei nur so lange arbeiten, bis er biegsam wird, denn zu stark bearbeiteter Kohl verliert seinen Biss.

Mindestens 30 Minuten Ruhezeit machen den Salat aromatischer. Besonders ausgewogen schmeckt er nach ein bis zwei Stunden; über Nacht wird er noch intensiver, kann aber mehr Flüssigkeit sammeln.

Die Grundmenge besteht aus 500 g Weißkohl, zwei mittelgroßen Karotten, einer kleinen roten Zwiebel, 150 g Mayonnaise und 100 g Naturjoghurt. Dazu kommen 2 EL Apfelessig, 1 EL Zitronensaft, 1 TL Senf, 1 bis 2 TL Zucker und ½ TL Selleriesalz.

Für eine leichtere Variante 150 g Joghurt und nur 50 g Mayonnaise verwenden. Einen Teil des Joghurts kann man durch Buttermilch ersetzen, wodurch das Dressing dünnflüssiger und leicht säuerlich wird. Eine Version ohne Mayonnaise bleibt frisch und weniger cremig.
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Ich bin Giesela Freund und bringe neun Jahre Erfahrung in die Welt der hausgemachten Küche ein, insbesondere wenn es um Fleisch, Wurst und mehr geht. Meine Leidenschaft für traditionelle Rezepte und die Kunst der Zubereitung hat mich dazu gebracht, mich intensiv mit diesen Themen zu beschäftigen. Bei feines-essen.de teile ich mein Wissen und meine Begeisterung, um Ihnen dabei zu helfen, die Geheimnisse hinter köstlichen, selbstgemachten Gerichten zu entdecken. Ich lege Wert darauf, dass meine Beiträge nicht nur informativ, sondern auch leicht verständlich sind, damit jeder die Freude am Kochen und Genießen erleben kann.
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